Lexikon

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A

Abschlag/tee
Ort, an dem jede Spielbahn beginnt.

Albatros/Albatros
Drei Schläge besser als Par; z. B. an einem Par 5 locht der Spieler den Ball mit zwei Schlägen ein.

Alignement/Ausrichten des Körpers
Die Körperstellung des Spielers parallel zur gedachten Linie zum Ziel (auch „ball-to-target-line“ genannt).

All square/unentschieden
Ein Begriff beim Lochwettspiel. Bedeutet unentschieden.

Ansprechen/addressing the ball
Der Spieler hat den Ball angesprochen, sobald er die Standposition eingenommen und seinen Schläger aufgesetzt hat. Der Ball gilt als nicht angesprochen, wenn der Schläger den Boden nicht berührt.
Im Bunker und in den Wasserhindernissen darf der Schläger nicht aufgesetzt werden. Hier gilt das Einnehmen des Standes als Ansprechen.

Approach
Annäherungsschlag. Kurzer hoher Schlag zur Fahne.

Apron/Vorgrün
Das Vorgrün gehört laut Regel nicht zum Grün. Es ist fast so kurz geschnitten wie die Grüns.

Ass/hole-in-one
Dem Spieler gelingt es mit nur einem Schlag, vom Abschlag aus den Ball einzulochen. Die meisten Asse werden auf Par 3 gespielt.

Aufteen/to tee
Den Ball auf das Tee legen.

Augusta (Georgia/USA)
Hier findet eines der berühmtesten Profi-Turniere der Welt statt, das Masters. Allein eine Einladung zur Teilnahme gilt als Auszeichnung. Bernhard Langer gewann dieses Turnier 1985 und 1993. Das Masters wurde 1934 zum ersten Mal ausgetragen. Der Sieger erhält für ein Jahr das „green jacket“.

Aus/out of bounds (Regel 27)
Der Ball darf im Aus nicht gespielt werden. Das Suchen ist nicht verboten, kann aber als Spielverzögerung bestraft werden.

Top

B

Back door/Hintertür
Fällt ein Ball von der hinteren Lochkante aus ins Loch, spricht man von einem Putt, der durch die Hinter- oder durch die Küchentür fällt.

Back nine/die hinteren neun Löcher
Die zweiten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes.

Bag/Golftasche

Bahnzufall/rub of the green
Heute unter dem Begriff „Spielzufall“ bekannt. Wird der Ball in seiner Bewegung beispielsweise durch spielende Kinder oder Hunde aufgehalten, abgelenkt oder entfernt, kann der Spieler laut Regel 19.1 seinen Ball straflos ersetzen.

Balata (kautschukähnliches Naturprodukt)
Die Schale unserer Bälle ist aus unterschiedlichen Materialien, z. B. aus Balata. Balata ist ein Naturprodukt, ähnlich wie
Kautschuk. Tourspieler spielen fast ausschließlich Balatabälle.

Ball
Die für Turniere genehmigten Bälle (Regel 5) haben einen Durchmesser von 42,7 mm und wiegen 46 g. Der Ball muss so gefertigt sein, dass er sich wie eine symmetrische Kugel verhält. Die Anfangsgeschwindigkeit von 76,2 m in der Sekunde beim Ballflug muss eingehalten werden. Neu entwickelte Bälle müssen seit 1942 getestet werden, bevor sie als Turnierball zugelassen werden.

Ball-Ziel-Linie/ball-to-target-line
Die gedachte Linie zwischen Ball und Ziel.

Belehrung/advice (Regel 8)
Belehrungen, die beispielsweise die Spielweise des Schlages oder die Schlägerwahl betreffen, dürfen nur vom Partner und vom Caddie gegeben werden. Fragen nach dem Verlauf einer Spielbahn sind keine Belehrung.

Ben Hogan Award
Die Golf Writers Association vergibt diese Auszeichnung seit 1954 jedes Jahr an eine Person, die den Golfsport trotz schwerer Krankheit oder Verletzung nicht aufgegeben hat.

Bent (spezielle Grassorte)
Eine Grassorte, die bevorzugt für Grüns, Vorgrüns und Abschläge verwendet wird.

Beobachter/observer
Von der Turnierleitung eingesetzte Personen, die zur Unterstützung des Platzgerichts berufen sind. Sie helfen bei Regelunsicherheit und Streitigkeit auf dem Platz während großer Meisterschaften.

Besserlegen/to place a ball
Es gibt Situationen, in denen es laut Regel erlaubt ist, die Lage des Balles zu verändern (Regel 20–3).

Birdie/Fachausdruck
Der Spieler bleibt einen Schlag unter Par.

Bisque/Fachausdruck
Kommt nur beim Freundschaftsspiel oder auf der Privatrunde vor. Ein Vorgabeschlag, den der Spieler an jedem x-beliebigen Loch nehmen kann, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad des einzelnen Loches.

Bite (umgangssprachlich für „Biss“)
Ein Ball, der mit so viel Backspin (Rückwärtsdrall) auf dem Grün landet, dass er sofort liegen bleibt oder sogar zurückspringt.

Blind hole/blindes Loch
Ein Loch, auf dem der Spieler vom Abschlag aus nicht sehen kann, wo sein Ball landet.

Bogey/Fachausdruck
Von einem Bogey spricht man, wenn ein Schlag mehr als Par gespielt wird. Doppel-Bogey bedeutet zwei, Triple-Bogey drei Schläge mehr als Par. Es gibt auch noch das Quatro-Bogey mit vier über Par.

Bounce/Neigungswinkel
So nennt man den Neigungswinkel vom unteren Schlägerrand der Schlagfläche zur Sohle.

Break/Unebenheiten
Auf anspruchsvollen Grüns hat der Golfarchitekt zahlreiche Unebenheiten eingebaut, damit der Ball nicht auf gerader Linie zum Loch rollen kann. Bei jedem Break weicht der Ball von der Putt-Linie ab.

British Open
Die offenen Meisterschaften von Großbritannien wurden 1860 zum ersten Mal ausgespielt.

Brutto/Gross
Das Ergebnis der Runde ohne Abzug des Handicaps.

Buggy
Golf-Carts oder auch Elektro-Carts genannt. Das Auto für den Golfplatz. Es gibt batterie- und benzinbetriebene Carts.

Bunker
Mit Sand gefüllte Grube als Hindernis. Der Sand im Bunker kann sehr unterschiedlich in seiner Struktur sein. Es gibt auch Bunker ohne Sand, so genannte Greenbunkers.

Top

C

Caddie/Taschenträger
Er begleitet einen Spieler, trägt ihm die Tasche oder zieht ihm die Golfkarre. Bei der Wahl des Schlägers und bei der zu spielenden Linie darf er den Spieler beraten. Der Name Caddie stammt aus dem Französischen, und zwar von Cadet = Bursche.

Carry/Flugweite des Balles
Die Strecke, die der Ball effektiv fliegt.

Casual water/zeitweiliges Wasser
Wenn z. B. nach lang andauernden Regenfällen Pfützen auf dem Platz stehen. In diesem Fall darf der Spieler straffrei den Ball an anderer Stelle fallen lassen (Regel 25–1a).

Center shaft/Fachausdruck
Putter, bei denen der Schaft in der Mitte des Schlägerkopfes sitzt und nicht an der Ferse.

Chip
Der kleinste Annäherungsschlag zum Grün. Der Ball ist nur kurze Zeit in der Luft und rollt den größten Teil der zu überwindenden Distanz zum Loch.

Choke down/verkleinern
Der Spieler fasst den Schläger kürzer und erhält dadurch mehr Kontrolle über den Schlag. Der Ball fliegt nicht so weit und so hoch wie bei einem normal lang gefassten Schläger.

Compression/Kompression
Die elastische Gestaltsveränderung des Balles beim Auftreffen des Schlägerkopfes. Der härteste Ball ist mit „C 100“ in schwarzer Schrift und der weichste mit „C 80“ in grüner Schrift gekennzeichnet. Damen bevorzugen oft den „C 90 rot“.

Congu/Vorgaben-System

Course-Marshal/Ordnungshüter
Er wird bei großen Turnieren eingesetzt.

Cut/Fachausdruck
„Den Cut schaffen“ heißt, sich für die letzte oder letzten Runden eines Zählwettspiels zu qualifizieren.

Top

D

Divot/herausgeschlagenes Rasenstück
Bei Schlägen mit einem Eisen können Rasenstücke herausgeschlagen werden. Sie müssen laut Golfetikette nach dem Schlag von dem Spieler oder seinem Caddie wieder zurück gelegt und festgetreten werden, in der Hoffnung, dass sie wieder anwachsen.

Dormie/Fachausdruck
Der Spieler ist im Lochwettspiel „dormie“ x auf, wenn er mit genauso vielen Löchern in Führung liegt, wie noch zu spielen sind, er also nicht mehr verlieren kann.

Down/Fachausdruck
Im Lochwettspiel versucht der Spieler, seinem Gegner so viele Löcher wie möglich abzugewinnen. Hat er z. B. drei Löcher gewonnen, liegt sein Gegner drei down.

Downhill/bergab
Der Ball liegt auf einem abfallenden Hang.

Draw/Fachausdruck
Ein kontrollierter Schlag, der in einer leichten Kurve von rechts nach links fliegt.

Drive/Treibschlag
Abschlag. Meistens wird der Drive aufgeteet und mit einem Holz 1 gespielt.

Driving Range/Übungswiese

Droppen/fallen lassen
Fallenlassen eines Balles (Regel 20).

Duck hook/Fachausdruck
Schneller, unkontrollierter Hook, der wenig Höhe erreicht.

Duffer/Hacker
Schlechter Golfer.

Duffing/hacken
Der Schlägerkopf berührt den Boden, bevor er den Ball trifft.

Durchschwung/follow through
Schwung durch den Ball bis in die Endstellung.

Top

E

Eagle/Adler
Zwei Schläge weniger als Par.

EGA
Abkürzung für Europäischer Golfverband. Er wurde 1937 gegründet.

Eisen/irons
Schläger mit Metallköpfen. Es gibt gegossene und geschmiedete Köpfe.

Equity/Billigkeit
Tritt ein Regelproblem auf, das nicht in den Golf- oder Platzregeln berücksichtigt ist, muss nach Billigkeit entschieden werden. Manche Spieler sprechen auch von der Fairness-Regel.

Etikette/Verhaltensregeln
Die Golfetikette hat drei Anliegen: Schonung des Platzes, Sicherheit und Rücksicht auf die Mitspieler.

Explosionsschlag/Fachausdruck
Ein Schlag aus dem Bunker, bei dem viel Sand hoch geschleudert wird. Ein Explosionsschlag wird bei eingebohrten Bällen oder bei so genannten Steckschüssen gespielt.

Extra holes/Extra-Löcher
Eine Form der Spielverlängerung; Löcher, die nach der vorgesehenen Rundenzahl eines Turniers gespielt werden, um den Sieger zu ermitteln, wenn zwei oder mehrere gleiche Ergebnisse vorliegen.

Top

F

Fade/Fachausdruck
Die Flugbahn verläuft leicht von links nach rechts. Vorteil: Der Ball bleibt sehr schnell liegen.

Fahne bedienen/attended flagstick
Die Fahne halten und rechtzeitig aus dem Loch herausziehen, wenn der Ball angerollt kommt. Der Spieler kann seinen Caddie oder Mitbewerber bitten, die Fahne zu bedienen, damit er z. B. besser sieht, wo das Loch gestochen ist. Laut Regel muss die Fahne herausgenommen sein, bevor der Ball ins Loch fällt. Beim Putten darf die Fahne nicht berührt werden (Regel 17–1)!

Fairway/Spielbahn
Die gemähte Spielfläche zwischen Abschlag und Grün.

Fat/fett
Der Schlägerkopf trifft den Boden zu früh und nicht, wie geplant, zuerst den Ball und dann den Boden.

Featherie
Die älteste Herstellungsform des Golfballes. Federn wurden gekocht und in einen Lederbeutel gestopft, der dann zugenäht wurde. Der Featherie wurde 1618 von James Melvill
erfunden. In Europa ist ein Featherie im spanischen Club de Golf Valderrama im clubeigenen Museum zu sehen.

Finish
Die Endstellung des Durchschwungs.

Flaggenstock/flagstick
Normalerweise beträgt seine Länge 180 m und an seinem oberen Ende hängt eine Fahne. Durch die Fahne weiß der Spieler, wo das Loch gesteckt ist.

Flight/Fachausdruck
Wettspielgruppe nach einer Qualifikation. Fälschlicherweise spricht man heutzutage vom Flight, wenn eigentlich die Gruppe gemeint ist, mit der man die Runde spielt.

Flyer (Umgangssprache: „Flieger“)
Ein Ball, der über das Ziel hinaus fliegt. Das kann z. B. passieren, wenn er aus hohem Rough gespielt wird. Durch den weichen Untergrund ist der Ballkontakt nicht optimal, dadurch bekommt der Ball zu wenig Backspin und fliegt zu weit.

Follow through/Durchschwung
Der Teil des Golfschwungs, bei dem der Schläger sich zum Ball bewegt und nach dem Ballkontakt in die Endstellung
ausläuft.

Fore/Vorsicht
Das wichtigste Wort für einen Golfer, denn es kann Leben retten! Es steht weltweit für Vorsicht, Achtung, Gefahr. Hört ein Golfspieler „Fore!“, sollte er seine Hände sofort schützend über seinen Kopf halten. Befürchtet ein Spieler, dass sein Ball andere Spieler auf dem Platz treffen könnte, ruft er sofort „Fore!“.

Forward press/Fachausdruck
Die erste Bewegung beim Rückschwung ist ein leichter Druck nach vorne. Die Hände, Arme und das rechte Knie sind beteiligt – nicht die Hüfte.

Free drop/straffreies Fallenlassen
Der Spieler darf in einigen Situationen den Ball innerhalb einer Schlägerlänge straffrei fallen lassen, z. B. bei unbeweglichen Hemmnissen oder bei Junganpflanzungen.

Front nine
Die ersten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes.

Top

G

Gimmie (Umgangssprache: „geschenkt“)
Ein Putt, der nicht mehr eingelocht werden muss, aber gezählt wird. Nur im Lochwettspiel möglich. Liegt der Ball nur wenige Zentimeter vom Loch entfernt, kann der Gegner im Lochwettspiel seinem Mitbewerber den Ball/Schlag schenken.

Gooseneck/Gänsehals
Eine Putterform mit einer Krümmung im Schaft, so dass die Schlagfläche sich hinter dem Schaft befindet.

Grain
Die Wuchsrichtung der Grashalme auf dem Grün.

Grand Slam
Wie im Tennis gibt es auch beim Golfen einen Grand Slam. Wer ihn gewinnt, muss alle vier Major-Turniere innerhalb eines Jahres gewinnen, und zwar das Masters, die US Open, die British Open und die US PGA Championship.

Green/Grün
Kurz geschnittene Rasenfläche um das Loch herum.

Greenfee/Spielgebühr
Sie gilt meistens für eine Runde.

Greenkeeper/Fachausdruck
Die verantwortliche Person für die Pflege des Golfplatzes.

Griff/grip
Die Art und Weise, wie ein Spieler seinen Schläger hält.

Grooves/Rillen
Längliche Rillen auf dem Schlägerblatt. Sie sorgen dafür, dass der Backspin zustande kommt. Sind die Grooves verstopft, ist der Backspin geringer. Siehe „Bite“.

Gross/Brutto
Bruttoergebnis. Effektive Schlagzahl.

Guttapercha
Gummiartige Substanz aus dem Saft von malaysischen Bäumen, die für die Herstellung von Golfbällen benutzt wurde. Der Guttapercha-Ball löste 1848 den Featherie ab.

Top

H

Hacker
Ein Spieler, der schlecht spielt. Seine Bewegung ist nicht harmonisch. Er trifft zuerst den Boden und dann den Ball.

Half shot/halber Schlag
Mit einem halben Schwung/Schlag hält der Spieler seinen Ball flach, er fliegt etwas kürzer als bei einem vollen Schlag.

Handicap/Vorgabe
Die Differenz zwischen dem Par des Platzes und der durchschnittlichen Zahl von Schlägen, die der Spieler für eine Runde benötigt. Das Handicap setzt das Können eines Spielers in Relation zum Platz, so dass gute und weniger gute Spieler gegeneinander antreten können und ihr Score – gemessen an ihrem Handicap – vergleichbar ist.

Head
Schlägerkopf.

Heel/Hacke
Der Teil des Schlägerkopfes, der dem Spieler am nächsten ist, wenn er den Ball anspricht.

Hemmnis/obstruction (Regel 24)
Bewässerungseinrichtungen, Fahrzeuge und Maschinen der Platzarbeiter etc. Man unterscheidet zwischen beweglichen und unbeweglichen Hemmnissen.

Hickory
Nordamerikanischer Nußbaum. Die frühen Schläger hatten oft Holzschäfte aus Hickory. Das harte Holz wurde auch zur Herstellung von Skiern benutzt.

Hindernis/hazard
Es gibt drei verschiedene Arten von Hindernissen auf dem Platz: Sandbunker, seitliches und frontales Wasserhindernis. Die Wasserhindernisse müssen von der Wettspielleitung markiert sein.

Holz/wood
Schläger für lange Schläge, dessen bauchiger Kopf ursprünglich aus Holz gebaut wurde. Heute meist aus Stahllegierungen.

Hook/Fachausdruck
Der Ball startet geradeaus und macht dann bei Rechtshändern eine starke Kurve nach links. Oft ist eine geschlossene Schlagfläche im Treffmoment der Grund für einen Hook.

Hosel/Fachbegriff
Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Schaft.

Top

I

Identifizieren/identify
Der Spieler ist verantwortlich, dass er den richtigen Ball spielt. Trägt der Ball eine persönliche Markierung, kann es zu keiner Verwechslung kommen (Regel 12–2).

Impact/Treffmoment
Der Moment des Kontaktes von Schlagfläche und Ball.

Indoor/Halle
Überdachte Trainingsmöglichkeiten.

Initial velocity/Anfangsgeschwindigkeit
Anfangsgeschwindigkeit des Balles beim Abschlag. Sie darf 76,2 m pro Sekunde nicht überschreiten.

Top

J

Jerk/Fachausdruck
Eine plötzlich auftretende, ruckartige Bewegung im Schwung, die den Rhythmus stört.

Top

K

Kippen/to dip
Die linke Schulter sackt beim Rückschwung ab, anstatt sich zu drehen.

Kolven
In Holland wurde früher ein golfähnliches Spiel gespielt: Kolven. Anhand von Kacheln und Kirchenfenstern kann seine Geschichte bis 1296 zurückverfolgt werden. Die Holländer behaupten, dass das Golfspiel sich aus dem Kolven heraus entwickelt hat und beanspruchen deshalb, die Erfinder des Golfspiels zu sein.

Knock-out-tournament/Lochwettspiel oder K.o.-System
Wie beim Tennis kommt nur der Sieger eine Runde weiter.

Top

L

Laminated/geklebt
Man spricht von „laminated woods“, wenn die Holzköpfe der Schläger aus dünnen Holzschichten zusammengeklebt sind.

Lateral water/seitliches Wasser
Hindernis. Weltweit durch rote Pfähle gekennzeichnet
(Regel 26).

Leader board/Anzeigetafel
Bei großen Turnieren kann auf einer Anzeigetafel der aktuelle Stand des Turniers verfolgt werden. Rote Zahlen zeigen an, welcher Spieler besser als Par, grüne Zahlen, wer Par gespielt hat. Nach Beendigung jedes Lochs wird das „leader board“ entsprechend den Angaben über Funk geändert, so dass der Zuschauer immer genau weiß, was auf dem ganzen Platz
passiert.

Lesen des Grüns/reading a green
Der Spieler versucht, herauszufinden, wie der Weg zum Loch verlaufen wird: Gibt es Neigungen, die zu berücksichtigen sind? Wie ist der Wuchs des Rasens? Handelt es sich um ein schnelles oder langsames Grün? etc.

LGU
Abkürzung für Ladies Golf Union, die 1893 gegründet wurde.

Lie/Anstellwinkel
Winkel zwischen dem Schaft und der ganzen Sohle des Schlägerkopfes am Boden.

Links/Dünenplätze
Golfplätze, die auf dünenartigem Gelände gebaut sind.

Lip/Rand
Obere Kante des Lochs.

Lob
Ein hoher, kurzer Annäherungsschlag zum Grün. Gute Spieler nutzen den Lob auch, um hohe Hindernisse zu überwinden.

Local rules/Platzregeln
Sie werden vom Spielausschuss eines Clubs herausgegeben, um den momentanen Bedingungen des Platzes gerecht zu werden.

Lochspiel/matchplay
Der Spieler, der mehr Löcher gewonnen hat als noch zu spielen sind, ist der Gewinner. Liegt ein Spieler z. B. nach dem 17. Grün mit zwei gewonnenen Löchern vorne, hat er das Spiel gewonnen, da nur noch das 18. Loch zu spielen bleibt. Es gibt auch Lochspiele, die über 36 Löcher ausgespielt werden.

Loft
Neigungswinkel der Schlagfläche. Der Neigungswinkel beeinflusst die Höhe des Ballflugs.

Lose, hinderliche Naturstoffe/loose impediments
Beispielsweise lose Steine sowie Blätter und Zweige, die nicht angewachsen sind, dürfen überall straflos entfernt werden, außer in den Hindernissen (Regel 23–1 und Erklärung 23).

LPGA
Abkürzung für Ladies Professional Golf Accociation. Der Verband der weiblichen Professionals wurde 1950 in den USA gegründet.

Luftschlag/air shot
Der Spieler schlägt am Ball vorbei. Obwohl er den Ball nicht getroffen hat, wird der Schlag gezählt. Die Absicht ist entscheidend. Er wollte den Ball treffen!

Top

M

Markieren/to mark
Der Ball kann auf dem ganzen Platz markiert werden, wenn es die Regel 20–1 erlaubt. Die Markierungsmarke liegt immer hinter dem Ball! Zuerst wird markiert und dann der Ball aufgehoben.

Matchplay/Lochspiel
Siehe „Lochspiel“.

Mayors
Die vier größten und renommiertesten Golfturniere der Welt: das Masters, die British Open, das US PGA Championship und die US Open.

Medal tees/Turnierabschläge
Die Wettspielabschläge entsprechen der genauen Vermessung des Platzes. Nur Turniere, bei denen von den „medal tees“ gespielt wird, sind vorgabewirksam.

Mulligan
In einer Freundschaftsrunde können sich die Spieler einigen, dass der erste Abschlag bei Nichtgelingen wiederholt werden kann, ohne dass er gezählt wird. Die Idee stammt aus Irland von Mr. Fergus O. Mulligan (1805–1875) und seinen Freunden. Die Legende sagt, dass Mulligan seine Freunde sonntagmorgens im Auto zum Golfplatz mitnahm. Waren sie in Eile, baten sie ihn, die Abkürzung über eine alte, baufällige Brücke zu nehmen. Die hohe nervliche Belastung wurde dann auf dem ersten Abschlag mit einem Mulligan honoriert.

Top

N

Neck/Nacken
Der Teil des Schlägers, an dem der Schaft mit dem Schlägerkopf verbunden ist.

Netto/net
Anzahl der Schläge, die der Spieler auf der vollen Runde gespielt hat, abzüglich seines Handicaps.

Top

O

Overspin/Vorwärtsdrall
Zu wenig Backspin (siehe „Spin“).

Top

P

Par/Fachausdruck
Die vorgeschriebene Anzahl von Schlägen, die für ein Loch gebraucht werden soll.

Penalty stroke/Strafschlag
Siehe „Strafschlag“.

Persimmon
Indischer Baum. Die schönsten Holzköpfe wurden aus Persimmonholz gebaut. Der Baum muss mindestens 40 Jahre alt sein. Heutzutage werden für alte Persimmonhölzer Liebhaberpreise gezahlt.

PGA
Abkürzung für Professional Golf Association. Golflehrer Verband. PGA of Germany, früher: Deutscher Golflehrer Verband.

Pin/Flaggenstock

Pin high/Fahnenhöhe
Der Ball liegt auf gleicher Höhe wie die Fahne. Was die Länge angeht, ein guter Schlag. Vielleicht liegt er ja auch in der Nähe des Loches.

Pin position/Fahnenposition
Position des Loches auf dem Grün.

Pitch
Kurzer, hoher Schlag auf das Grün zur Fahne. Der Ball rollt nach dem Aufprall nur noch wenig aus.

Pitchmark
Einschlagloch auf dem Grün. Nicht nur hohe Annäherungsschläge hinterlassen Pitchmarks, auch andere Eisenschläge. Eigene und fremde Pitchmarks müssen unbedingt von den Spielern ausgebessert werden, da sonst eine Erkrankung des Grüns ausgelöst werden kann.

Play off/Stechen
Bei gleichem Ergebnis müssen die Spieler ins Stechen, in die Verlängerung. Normalerweise wird wieder am ersten Loch gestartet. Bei großen Turnieren, die im Fernsehen übertragen werden, entscheidet man sich oft, noch einmal die letzten Löcher spielen zu lassen, da dort die meisten Kameras aufgestellt sind.

Play through
Durchspielen lassen. Wenn der Spieler seinen Ball suchen muss, lässt er – obwohl er fünf Minuten suchen darf – die hinter ihm spielende Gruppe durchspielen, damit der allgemeine Spielfluss erhalten bleibt.

Pot bunker/Topf-Bunker
Kleiner, runder und tiefer Bunker. In der heutigen Golfplatzarchitektur erlebt er eine Art Renaissance. Seinen Ursprung hat der „pot bunker“ in Großbritannien auf den alten Dünenplätzen. Herauszukommen fordert vom Spieler einen äußerst interessanten und nicht gerade einfachen Schlag.

Practice ground/Übungsanlagen
Übungswiese, Pitching- und Putting-Grün u. Ä.

Practice swing
Probe- oder Übungsschwung. Während der Runde hilft er dem Spieler, seinen Rhythmus zu finden oder sich zu lockern.

Pro-Am
Ein Wettspiel, bei dem ein Pro (= Professional) mit einem, zwei oder drei Amateuren in einer Gruppe spielt. Es gibt normalerweise drei Wertungen: eine für die Professionals, eine für die Amateure und eine für die Mannschaft. Die Grund-idee des Pro-Am ist, dass der Pro seinen Schüler in Wettspielatmosphäre begleitet und sozusagen an die Hand nimmt.

Proette/Berufsspielerin
Veralteter Begriff für Golflehrerin.

Professional/Berufsspieler
Golflehrer, Berufsspieler, oft als „Pro“ abgekürzt.

Pro-Shop/Golfgeschäft
Früher betrieb ausschließlich der Golflehrer einen Pro-Shop für Golfausrüstung und Golfzubehör, und zwar direkt auf dem Clubgelände. Heutzutage ist das nicht mehr der Fall. Wir finden Pro-Shops auch außerhalb vom Golfplatz, und sie werden auch nicht alle von Pros geführt.

Provisorischer Ball/provisional ball
Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, wenn er glaubt, seinen Ball ins Aus geschlagen zu haben oder befürchtet, seinen Ball nicht innerhalb der erlaubten fünf Minuten Suchzeit zu finden. Der provisorische Ball dient dazu, Zeit zu sparen und den allgemeinen Spielfluss zu erhalten (Regel 22).

Public golf course/öffentlicher Golfplatz
Hier kann jeder gegen eine Spielgebühr spielen.

Punch shot/Fachausdruck
Der Ball fliegt niedrig. Ein wichtiger Schlag bei starkem Wind.

Putten/to put
Geputtet wird auf dem Grün. Beim Putten rollt der Ball zum Loch.

Putter
Der Schläger, mit dem auf den Grüns geputtet wird. Der Putter ist der Schläger mit dem kleinsten Loft, zwei bis vier Grad.

Putting-Grün/Putting green
Eine Übungsfläche, die zum Üben von Putts hergerichtet ist.

Top

R

R & A
Abkürzung für Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews. Der Golfclub liegt an der schottischen Nordseeküste nördlich von Edinburgh und ist der älteste der Welt (1725 gegründet).

Rabbit
Golfanfänger.

Recovery/Fachausdruck
Schlag aus einem Hindernis oder einer schwierigen Lage, der sehr gut gelingt.

Referee/Schiedsrichter

Rim out/Fachausdruck
Wenn der Ball den Rand des Loches berührt, aber nicht hineinfällt.

Rookie of the year/Aufsteiger des Jahres
Titel für den besten Neuling.

Rough
Naturbelassene Fläche. Dickes und hohes Gras, teilweise mit Büschen und Gestrüpp durchzogen. Im Rough den Ball wiederzufinden ist nicht einfach, und der Schlag aus dem Rough hat ebenfalls seine Schwierigkeiten.

Rückschwung/Backswing

Rules of golf/Golfregeln
Die ersten Golfregeln verfasste die Honourable Company of Edinburgh Golfers im Jahre 1744. Seit 1754 ist der „Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews“ der Schützer und Herausgeber des Regelwerkes.

Runde/round of golf
Eine Runde Golf besteht aus 18 Löchern.

Ryder Cup
Das größte Golfturnier der Welt. Gilt als die Olympiade der Golfer. Der Brite Samuel Ryder kreierte diesen Mannschaftskampf 1927 für die besten zwölf Professionals Amerikas, Großbritanniens und Nordirlands. 1979 nahmen zum ersten Mal Spieler vom europäischen Kontinent teil. 1997 wurde der Ryder Cup erstmalig auf europäischer Seite außerhalb Großbritanniens ausgespielt. Die Europäer siegten im spanischen Club de Golf Valderrama nach einer dramatischen Aufholjagd des amerikanischen Teams. Der Ryder Cup wird alle zwei Jahre ausgetragen.

S

Sand-trap/Sandbunker
Die Amerikaner nennen einen Sandbunker bevorzugterweise „sand-trap“.

Sand-wedge/Sandeisen
Ein Sandeisen hat 52 bis 54 Loft und wird hauptsächlich für die Schläge aus dem Bunker benutzt.

Schlag/shot
Die Vorwärtsbewegung des Schlägers mit der Absicht, den Ball zu treffen. Stoßen, Kratzen oder Schlenzen sind keine Schläge und auch nicht erlaubt (siehe Erklärung
und Regel 14–1).

Schlägersatz/set of clubs
14 Schläger sind ein Satz und die im Golfspiel erlaubte Höchstzahl. Man darf aber auch mit weniger Schlägern spielen, zu viele dagegen werden mit Disqualifikation bestraft (Regel 4–4a).

Schlägerkopfgeschwindigkeit/head-speed
Das durchschnittliche Schwungtempo bei den Professionals liegt bei ca. 170 km/h.

Schwanken/to sway
Ein Spieler schwankt, wenn er beim Schlagen seinen Körper zur Seite schiebt und ihn nicht in der Achse dreht.

Schwungbahn/swing path
Die Bahn, die der Schlägerkopf um den Körper des Spielers nimmt.

Schwunggewicht/swing weight
Schlägerkopfgewicht im Verhältnis zum Griff.

Score/Ergebnis
Ergebnis an einem Loch, aber auch die Summe aller Schläge auf der gespielten Runde.

Score-Karte/Zählkarte
Vorgedruckte Karte, auf der der Score aller Löcher einzeln eingetragen wird. Die Score-Karte enthält Informationen über die Länge der einzelnen Löcher und ihren Schwierigkeitsgrad. Die Rückseite wird gern zum Drucken von Platzregeln, einer Platzskizze und der Golfetikette benutzt.

Scratch-Golfer/Nullspieler
Ein Spieler mit Handicap 0. Der Scratch-Golfer spielt eine Runde Golf in Par.

Seeded draw/gesetzte Spieler
Die besten Spieler werden wie im Tennis vor der Auslosung gesetzt, damit sie erst in späteren Matches aufeinander treffen und nicht bereits in den ersten Runden eines Turniers.

Semi-rough/milderes Rough
Halbhohes Rough: die Fläche, die zwischen dem Fairway und dem naturbelassenen Rough liegt. Das „semi-rough“ wird gemäht.

Set-up/Ansprechposition
Siehe „Ansprechen“.

Shaft/Schaft
Der Teil des Golfschlägers zwischen Griff und Schlägerkopf. Schäfte können aus verschiedenen Materialien sein: Graphit, Stahl, Aluminium, bei Puttern heutzutage auch wieder aus Holz.

Shank/misslungener Schlag
Auch „socket“ genannt. Ein misslungener Schlag, der den Ball fast rechtwinklig vom Schläger wegfliegen lässt. Der Ball wird unabsichtlich mit dem Schaft oder Hals des Schlägers getroffen.

Short/kurz
Wenn der Ball nicht bis auf die Höhe des Ziels geflogen oder beim Putten gerollt ist. In der Umgangssprache heißt es: Er hat ihn kurz gelassen.

Short game/kurzes Spiel
Dazu gehören: Putten, Chippen, Pitchen und Bunkerschläge.

Singles/Einzel
Zwei Spieler kämpfen nach den Regeln von Loch- oder Zählspiel gegeneinander.

Skins game/„Groschenpott“
Bei diesem Austragungsmodus gewinnt der Spieler das Loch, der besser scored als alle anderen seiner Gruppe. Bei zwei gleichen Ergebnissen an einem Loch gibt es dann einen „skin carry over“, (Einsatz, der mitgenommen wird) bis ein Spieler wieder ein Loch allein gewinnt. Das „skins game“ wird oft bei Wohltätigkeitsturnieren gespielt.

Spielbahn/hole
Vom Abschlag bis zum Loch.

Spin/Drall
Ein Golfspieler kann seinen Ball mit Rückwärts-, Vorwärts-oder seitlichem Drall spielen.

Stableford
Berechnungssystem nach Punkten bei Wettspielen. Par gibt zwei Punkte, ein Schlag über Par gibt einen, ein Schlag besser als Par gibt drei Punkte, zwei Schläge besser als Par gibt vier Punkte etc.

Stand/stance
Die Position der Füße, der Hüfte und der Schultern zur Vorbereitung des Schlages.

Strafschlag/penalty stroke
Bei einem Regelverstoß muss der Spieler sich einen, maximal zwei Schläge dazuzählen.

Stroke/Schlag
Siehe „Schlag“.

Stroke play/Zählspiel
Siehe „Zählspiel“.

Sudden death/Fachausdruck
Ein Stechen als „sudden death“ wird nach einem Unentschieden durchgeführt. Sind zwei Spieler beteiligt, dann gewinnt derjenige, der bei einem Zusatzloch das bessere Ergebnis spielt. Es können mehrere Spieler ins Stechen kommen. Das jeweils schlechteste Ergebnis scheidet aus.

Surlyne/Naturkautschuk
Es gibt Bälle, die eine Surlyne-Schale haben. Sie ist im Gegensatz zur Balata-Schale recht strapazierfähig.

Sweet-Spot/Fachausdruck
Die ideale Stelle auf dem Schlägerblatt für den Ballkontakt.

Top

T

Takeaway/Fachausdruck
Die ersten 15 bis 20 cm des Rückschwungs.

Target golf/Fachausdruck
Bedingungsloses Anspielen der Fahne.

Tee/Abschlagfläche
Nur auf dem Abschlag/Tee darf der Spieler seinen Ball auf ein Holz- oder Plastiktee legen, dadurch ist die Lage des Balles optimal.

Temporary green (Umgangssprache: „Wintergrün“)
Wird ein Grün auf dem Platz gesperrt, wird normalerweise ein Ersatzgrün hergerichtet, um den Spielbetrieb nicht zu stören. Man spricht dann von Winter- oder provisorischem Grün.

Texas wedge
Die Amerikaner nennen ihren Putter, wenn er vom Vorgrün, aus dem Bunker oder sonst im Gelände gespielt wird „Texas wedge“.

Tie/Unentschieden

Timing/Fachausdruck
Hat ein Spieler einen harmonischen Schwung, so dass der Körper sich in der richtigen, zeitlich abgestimmten Reihenfolge bewegen kann, spricht man von gutem Timing.

Toe (Umgangssprache: „Spitze“)
Der vordere Teil des Schlägerkopfes.

Top/toppen
Trifft das Schlägerblatt den Ball in der oberen Hälfte, ist der Ball dünn getroffen und löst sich nicht vom Boden. Er rollt nur.

Tot an der Fahne
Der Spieler hat seinen Ball so nah an die Fahne gespielt, dass der Putt als sicher eingelocht gilt.

Trolley/Caddiewagen

Turf/Fachausdruck
Grasfläche. In Amerika gibt es seit einigen Jahren „turf business schools“. Das richtige Gras für einen Platz zu bestimmen erfordert heutzutage ein umfangreiches Wissen über „turf“.

Top

U

Unspielbar/unplayable
Der Spieler entscheidet, ob er seinen Ball in der bestimmten Lage spielen kann oder nicht! Der Spieler kann überall seinen Ball für unspielbar erklären – nur nicht im Wasserhindernis – und unter Hinzurechnen eines Schlages den Ball neu spielen. Siehe Regel 28, Ball liegt unspielbar.

Up/auf
Anzahl der Löcher, die der Spieler vor seinem Gegner führt.

Upright stance
Eine aufrechte Stellung beim Ansprechen des Balles.

USGA
Abkürzung für United States Golfers Association.
Amerikanischer Golfverband, der 1894 gegründet wurde.

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V

Vagliano-Cup
Damen-Mannschaftsspiel zwischen Großbritannien/Irland und dem europäischen Kontinent.

Verlorener Ball/lost ball
Der Ball gilt als verloren, wenn er nach fünf Minuten nicht gefunden werden konnte (Regel 27).

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W

Waggle/Fachausdruck
Der Spieler pendelt aus den Handgelenken mit dem Schläger in kleinen Bewegungen hin und her, um sich Gefühl für den Schläger zu verschaffen. Eine Form der Auflockerung, der Entspannung.

Walker-Cup
Mannschaftsspiel zwischen den amerikanischen und britischen Amateuren. Er wird seit 1922 alle zwei Jahre ausgespielt.

Wedge/Eisenschläger
Es gibt drei verschieden Wedges: Pitching-Wedge, L-Wedge und Sand-Wedge. Sie liegen zwischen 48 und 62 Grad.

Whipping/Fachausdruck
Gibt es nur bei Hölzern. Es ist sozusagen eine Bandage, die zur Verstärkung des Schlägers gewickelt wird, und zwar an der Stelle, wo der Schaft in den Holzkopf übergeht.

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Y

Yips/Fachausdruck
Eine Verkrampfung der Arme beim Putten, so dass der Spieler keine harmonische Puttbewegung ausführen kann. Bernhard Langer hat diese gefürchtete Putt-Krankheit zweimal überwunden. Er machte damit vielen Amateuren und Kollegen Mut.

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Z

Zählspiel/medal playIm
Gegensatz zum Lochwettspiel muss beim Zählwettspiel jedes Loch fertig gespielt werden. Der Spieler, der die niedrigste Schlagzahl hat, ist Sieger.

Zeitweiliges Wasser/casual water
Vorübergehende Wasseransammlung auf dem Platz. Der Ball darf straflos gedroppt werden. Siehe Erklärung „Ball in ungewöhnlichen Bodenverhältnissen“ und die dazu passende Regel 25.

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